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Die Dioramen von Sohei Nishino

Street Walker und Fotokünstler Sohei Nishino setzt aus tausenden analogbelichteten Einzelbildern Städte wie Rio, Jerusalem, Bern, Berlin oder Hiroshima zu Dioramen zusammen. Die Ergebnisse sind Luftbilder. Diese Stadtkarten sind zwar geografisch nicht genau, schildern aber Nishino´s Erinnerung an die Stadt wieder. Sie sind sein „Tagebuch der Straßen“ bzw. das Straße-Werden:

“I am deeply committed and passionate about photography. I believe that photography is a way of looking at the self. Rather than thinking about what I can do with photography, I take pictures in a quest to see what I can become through photography.” (Sohei Nishino)

(MEHR>>HIER auf http://nowhere-nowhere.org/< <)

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Machart und Symbolik russischer Knasttätowierungen

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You can find the interview HERE:

http://nowhere-nowhere.org/2014/01/02/machart-und-symbolik-russischer-knasttaetowierungen/

Was ist Psychogeographie?

Was ist Psychogeographie?

Guy Debord hat in seiner “Introduction to a Critique of Urban Geography” Psychogeographie als „the study of the precise laws and specific effects of the geographical environment, consciously organized or not, on the emotions and behavior of individuals” definiert.

Psychogeographie ist also die experimentelle Erforschung der Umwelt und ihrer Auswirkungen. Es ist die Frage danach, welchen Einfluss die geographische Umgebung auf die Wahrnehmung, das psychische Erleben und das Verhalten hat.

Psychogeographie ist aber auch ein Spiel, es geht darum unsere vorhersehbaren Pfade als Fußgänger_innen zu verlassen und uns Strategien zu überlegen, wie wir die städtische Landschaft erkunden. Es geht darum, das psychogeographische Relief, die Fixpunkte und Strömungen, die Ein- und Ausgänge von räumlichen Zonen zu erkennen.

Psychogeographie ist Umherschweifen, ist Verlaufen, ist Aktion, ist das Sammeln von Dingen die man auf der Straße findet, ist das Einsteigen in eine U-Bahn, in den nächstbesten Bus und irgendwo aussteigen und ist das Löschen der üblichen Beweggründe um von A nach B zu gelangen, es ist das Achten auf das Gelände, die Tiere, den Müll in den Straßen.

Psychogeographie findet aber nicht nur im äußeren Raum statt, sondern diese Methode kann auch angewendet werden, um den inneren Raum zu kartographieren, verschiedene thematische Karten der Befindlichkeit anzulegen. Auch hier geht es darum, die Tiefe auszuloten, sich zu verirren, sich von seiner Entfremdung zu entäußern.

Es geht um Wiederaneignung und Transformation, denn „der ganze Raum ist vom Feind besetzt. Wir leben in einer permanenten Ausgangssperre. Nicht nur die Cops – die Geometrie“ (Raoul Vaneigem).