Deleuze/Guattari: „Am Leitfaden eines Liedchens geht man aus dem Haus. Auf den motorischen, gestischen oder klanglichen Linien, die den gewohnten Weg eines Kindes markieren, sprießen oder knospen ‚Irr-Linien‘ mit Windungen, Verknotungen, Geschwindigkeiten, Bewegungen, Gebärden und verschiedenen Klängen“ … in der Hoffnung vom Kurs abzukommen … bis die Klänge oszillieren, molekular werden, Organlos-Werden…
Mit einem Liedchen im Kopf geht man aus dem Haus…um vom Kurs abzukommen, um auf oszillierenden Linien unterwegs zu sein, um organlos zu werden, um sich zu Ent-grenzen und neu zu verschalten. Molekular-Werden ist die Formel die unvermittelte Nachbarschaft und die Interzonen der Ununterscheidbarkeit zu finden…
Mit einem Liedchen im Kopf aus dem Haus…um intensiv zu werden, um umherzuirren, zu taumeln, sich selbstaufzuheben. Unwahrnehmbar-Werden ist die Bewegung des Verlassens, ist die Begegnung mit dem Benachbarten, ist eine gefährliche Gratwanderung, ist die Selbstanwendung des Übersichhinausweisens…
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